1% for the Planet

Unternehmen können sich auf unterschiedliche Art nachhaltig engagieren (zB. mit einer Unterschrift in unserer aktuellen Kampagne) oder nachhaltig wirtschaften. Viele dieser Möglichkeiten haben direkt mit der Produktion oder den Rohstoffen zu tun aber darüber hinaus gibt es eine weitere Möglichkeit wie alle Unternehmer*innen etwas machen können um eine nachhaltigere Zukunft zu fördern. Genau hier kommt 1% fort the planet ins Spiel.

1% for the planet wurde 2002 von den 2 Geschäftsleuten Yvon Chouinard von Patagonia und Craig Mathews von Blue Ribbon Flies gegründet.

Ihr Beweggrund waren die gemeinsame Liebe zu unserem Planeten und zur Natur. Aus dieser Idee von 2 Männern, die ihre geistigen Wurzeln im amerikanischen Transzendentalismus von HD Thoreau und RW Emerson sehen, wurde im Lauf der letzten 20 Jahre eine globale Bewegung, welche inzwischen in 64 Länder präsent ist.

Die Idee hinter 1% for the planet ist denkbar einfach: Wir alle bereichern uns  an den natürlichen Ressourcen der Erde. Daher ist es auch unsere Pflicht einen Teil an unseren Planeten zurückzugeben.

Es können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen Teil dieses Netzwerks sein. Derzeit handelt es sich dabei bereits um mehr als 3000 Mitglieder weltweit. 1% for the planet nimmt als Organisation eine Vermittlerposition zwischen Unternehmen/ Privatperson und einer selbst zur Unterstützung ausgewählten Non- profit ein. Diese derzeit unterstützten Non- profits können mit einer regionalen Suchfunktion auf der unternehmenseigenen Website eingesehen werden. Auf diesem Weg ist es nun, ohne Ausreden, möglich einen positiven Einfluss auf unsere Zukunft zu haben.

„Bei 1% for the planet engagieren wir uns, da wir mit unserem Unternehmen einen Unterschied machen wollen. Der Umweltschutz liegt uns sehr am Herzen und so darf jeder Mitarbeiter jedes Jahr zwischen 1500 und 2500 Euro für einen Non- profit spenden.“

Christian Kirsch, Passion4IT

Was ist nun genau mit 1% for the planet gemeint?

Teilnehmende Unternehmen und Einzelpersonen verpflichten sich 1% ihres Bruttojahresumsatzes (gross annual sales) beziehungsweise ihres Bruttojahreseinkommens (annual salary) an „sustainability- orientated nonprofits“ abzugeben. Auf diesem Wege kamen bisher mehr als 270 Millionen der Umwelt zugute.

POW unterstützen wir, da ich seit 35 Jahren am Ski stehe und die Freiheit, Schönheit und den Zauber der Berge im Winter genieße.

Christian Kirsch, Passion4IT

Anstatt eines finanzielles Beitrags können Privatpersonen dieses 1% auch als freiwillige Arbeitsleistung für eine der unterstützten Non- profits ableisten.

1% for the planet nimmt hierbei eine absolute Vorreiterrolle ein, da zum Beispiel laut Giving USA, nur 3% aller in den USA getätigten Spenden an Umweltschutzorganisationen gehen. Diese Zahl wird in Europa sicher nicht wesentlich anders aussehen.

Die Mission von 1% for the planet wird auf deren Website wie folgt zusammengefasst:

„We bring dollars and doers together to accelerate smart environmental giving“

Beispiele für teilnehmende österreichische Non-Profits sind unter anderem Protect Our Winters Austria, Greenpeace oder der österreichische Alpenverein.

Neben diesen Non-Profits sind auch sämtliche Unternehmen und Privatpersonen in einem zentralen Inhaltsverzeichnis auf der Website von 1% for the planet gelistet. 1% for the planet ist auch auf allen wesentlichen sozialen Medien (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, Linkedin) aktiv.

Auf der anderen Seite bin ich jedes mal mehr als traurig, wenn ich sehe was durch den Skizirkus an Umwelt zerstört bzw. negativ beeinflusst wird.

Christian Kirsch, Passion4IT

Die Beweggründe für das Leisten eines Beitrags bei 1% for the planet mögen unterschiedlich sein, der kleinste gemeinsame Nenner bleibt jedoch die uneingeschränkte Liebe zu unserem Planeten, welchen wir auch für kommende Generationen als lebenswert erhalten möchten.

Auch der für sich beteiligende Firmen entstehende Werbewert ist in einer immer nachhaltiger denkenden Gesellschaft ein weiterer Pluspunkt.

Think big, act now!

Author: Christoph Mörtl